Vier Nächte Bad Bevensen

Vier Nächte Bad Bevensen

07.10.2023 0 Von Kay

Wir freuten uns sehr auf den Kurzurlaub in Bad Bevensen. 

Am 02.10. 2023 kamen wir nachmittags im Hotel an, welches sich in einer naturnahen, ruhigen Lage befindet.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir in die Fußgängerzone. Es war ein sehr angenehmes, mildes Wetter. Inder Fußgängerzone läuteten wir unseren Kurzurlaub mit einem netten Getränk ein.

Zum Abschluss gönnten wir uns leckere Rinderleber beim Griechen.

Anschließend machten wir uns auf dem Heimweg ins Hotel. Dieser führte von der Fußgängerzone aus am Kurpark vorbei. Nach etwa einem Kilometer mussten wir eine Brücke überqueren und eine Treppe hochsteigen. Das Hotel lag dann auf der anderen Straßenseite.

Am nächsten Tag, dem Tag der deutschen Einheit. Wir wanderten vom Fuße der Treppe aus einen Rundwanderweg. Auffallend waren die vielen Bänke entlang der Strecke, wo man rasten kann.

Landschaftlich war es sehr reizvoll. Wir wanderten entlang der Ilmenau.

Am Nachmittag wurde das Wetter schlechter. Daher entschlossen wir uns, einen Bummel in der Fußgängerzone zu machen. Hierbei entdeckten wir ein uriges Cafe im Hinterhof mit sehr viel rustikaler Atmosphäre. Der Außenbereich war umringt mit altem Fachwerk und Rankpflanzen, die die Mauern begrünten.

Anschließend gingen wir Essen und liefen danach ins Hotel zurück. Den Abend beschlossen wir dann auf der Terrasse im Hotel.

Am nächsten Tag erwartete uns ein Highlight. Wir wollten einen Eintrieb von Heidschnucken miterleben.

Hierfür fuhren wir in die Südheide. Unser Weg führte uns nach Müden / Örtze in die Touristeninformation.

Von dort aus starteten wir eine kleine Rundwanderung. Die Wanderung führte 3,5 Kilometer über enge Feldwege, durch einen Wald um dann auf einem breiteren Feldweg an einem kleinen Wildpark entlang zu führen.

Am Ende der Wanderung erwartete uns ein unerwartetes Highlight. Wir kamen zu einem Hof-Cafe mit einer Tollen Atmosphäre. Hier konnten wir Torte von einer preisgekrönten Bäckerin genießen.

n dem Cafe verweilten wir eine längere Zeit und genossen die Atmosphäre.

Anschließend fuhren wir zum Heidschnuckenhof. Dort wurden einige Heidschnucken-Produkte angeboten von denen wir einige erwarben.

Dann kam die Heidschnuckenherde.

Nach dem Eintrieb versammelten sich die 750 Heidschnucken und weiterer Ziegen in ihrem Außenbereich des Hofes. Am Abend kommen sie dann in den Stall.

Im Anschluss erzählte uns der Schäfer einige historische Fakten zur Kulturlandschaft Lüneburger Heide und die Bedeutung der Heidschnucken für den Erhalt dieser Landschaft. Besonders berührend war, als er von den aktuellen Problemen mit dem Wolf erzählte. Es gibt dort in der Region sieben Wolfsrudel. Einen sicheren und effizienten Schutz gibt es nicht. In der Heide kommt es immer wieder zu Begegnungen mit dem Wolf. Wenn es zu einer Begegnung kommt, versucht der Schäfer ihn mit einem Quad zu vertreiben. Es scheint, dass der Schutz des Wolfes derzeit über der Sicherheit der Nutztiere, wie Heidschnucken, Ziegen, Schafe und anderer Tiere steht.

Am nächsten Tag fuhren wir am Nachmittag in das Kloster Medingen, nachdem wir uns am Vormittag haben nass regnen lassen.

Im Kloster, welches ein Frauenkloster ist, nahmen wir an einer etwa 90 minütigen, interessanten Führung teil.

Am nächsten Tag fuhren wir dann voller neuer Eindrücke wieder nach Hause.