Vier Tage Hamburg

11.04.2022
Wir wurden heute morgen um 08.30 Uhr mit dem Taxi abgeholt und zum Bahnhof gefahren. Von dort ging es weiter mit dem SEV nach Varel, wo wir in die Nordwestbahn einstiegen. Über Oldenburg und Bremen gelangten wir dann nach viermaligen Umsteigen nach Hamburg. Dort führen wir dann noch mit der U3 zum Berliner Tor.
Dort stärkten wir uns dann kurz bei einem Bäcker (Nur Hier) um dann nach einem 10 Minütigen Fußweg zum A&O Hostel zu kommen. Dort angekommen erwartete uns eine lange Schlange beim Check-in. Nach einer etwa 30 minütigen Wartezeit waren wir an der Reihe. Wie vermutet, gab es Schwierigkeiten mit unserem Gutschein, so dass der Mitarbeiter dieses Problem erst einmal telefonisch klären musste.
Es war mittlerweile 14:10 Uhr. Dann erfuhren wir, dass es die Zimmerschlüssel erst ab 15:00 Uhr gibt. Also, noch einmal warten.
Nachdem wir die Schlüsselkarten bekommen hatten, richteten wir uns kurz im Zimmer ein. Gegen 15:45 Uhr fuhren zum Rathaus, wo unser Kurzurlaub gefühlt begann.

Beim Rathaus

Dort saßen wir erst einmal in einer kleinen Gastronomie in der Sonne.

Am Rathaus

Anschließend schlenderten wir zum Jungfernstieg und genossen diesen lauen Nachmittag in der Sonne.
Irgendwann machte sich der Hunger bemerkbar. Also gingen wir ins Alex wo wir uns stärkten und unter einem Heizpilz den Abend wie im Sommer genossen.

Beim Alex am Jungfernstieg

Gegen 20:45 Uhr fuhren wir dann wieder ins Hostel.

12.04.2022
Heute fuhren wir mit der S1 nach Blankenese. Dort gingen wir vom Bahnhof aus in den Hirschpark. Der Hirschpark im Hamburger Stadtteil Nienstedten macht seinem Namen auch heute noch alle Ehre. Seit etwa 150 Jahren schon befinden sich im wohl schönsten Park an der Elbchaussee Hirsche und anderes Damwild. Der Hirschpark ist ein in die Hamburger Denkmalliste eingetragenes Gartendenkmal.

Wir schlenderten durch den Park und genossen zum Schluss den Ausblick auf die Elbe.

Ausblick vom Hirschpark – im Hintergrund Airbus

Nun gingen wir in Richtung Treppenviertel, Dieses besteht aus engen Treppen, die von Wohnhäusern eingerahmt sind. An diesem Tag schmerzten bei mir die Außenbänder der Kniegelenke, so, dass es bei mir nur langsam voranging.

Anschließend fuhren wir wieder mit der S1 an die Landungsbrücken, wo wir uns etwas stärkten und das schöne Wetter am Wasser genossen.

Am Hafen

Danach fuhren wir in die Stadt, um zu bummeln.

Zum Abschluss gingen wir wieder an den Jungfernstieg, um den Tag beim Alex ausklingen zu lassen.

Longdrink Erdbeer

13.04.2022

Nach dem Frühstück sind wir heute zu den Landesbrücken gefahren, um von dort in die Speicherstadt zu gehen. Dort besuchten wir das Gewürzmuseum. In diesem Museum umgaben uns Gerüche von verschiedensten Gewürzen aus aller Welt.

Nach diesem ausgiebigen Besuch mit vielen interessanten Informationen fuhren wir dann in die Innenstadt, um von dort aus zum Chilehaus zu laufen. Wir interessierten und für dieses Unesco-Weltkulturerbe, da der gleiche Architekt auch unsere Wohnhaussiedlung erbaut hat.

Anschließend fuhren wir zum Grindelhof. Wir waren schon ziemlich erschöpft. Wir versuchten uns in dieser, eigentlich athmosphärisch schönen Straße bei einem Italiener zu stärken. Allerdings ging uns der derzeitige Baulärm ziemlich auf die Nerven.
Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen gingen wir zum Alsterpark. Wir kamen durch den exquisiten Stadtteil Pöseldorf mit seinem kleinen, noblen Straßen. Im Alsterpark angekommen wollten wir beim Alsteranleger im Cafe in Ruhe etwas trinken. Die Ruhe war uns auch hier nicht vergönnt. Eine Gruppe von Abiturienten feierte mit ohrenbetäubend lauter Musik ihren Abschluss. Also verließen wir wieder diesen eigentlich schönen Ort und fuhren zum Jungfernstieg. Das Alex kannten wir ja schon. Wir ließen, erschöpft wie wir waren, diesen schönen Frühsommertag (23 Grad und Sonne) mit Blick auf die Alster ausklingen.

Einlass vor dem Alex am Jungfernstieg

14.04.2022

Heute hieß es tschüß Hamburg. Die Rückreise nach dem Frühstück verlief ohne Probleme. Mit vielen Eindrücken aber erschöpft kamen wir nachmittags wieder zu Hause an. Hier genossen wir nach dem Auspacken erst einmal die Ruhe im Garten.